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dB (Dezibel)
Das Dezibel ist nach dem amerikanischen Erfinder Alexander Graham Bell „B“ benannt und ist ein logarithmisches Maß, das ein Verhältnis zweier physikalischer Größen durch handliche Zahlen ausdrücken kann. In der Praxis wird die kleinere Einheit „dB“ ( dezi ist der zehnte Teil ) verwendet. Eine Angabe in dB[A] berücksichtigt die unterschiedliche Empfindlichkeit des menschlichen Ohres bei verschiedenen Frequenzen.

Geräuschpegel
leises Rauschen von Baumwipfeln 20 dB
Flüstern in 1m Abstand 30 dB
leise Rundfunkmusik 40 dB
Publikumsgeräusch (in einer Pause) 50 dB
normale Stimme in 1m Abstand 60 dB
lautes Restaurant 70 dB
Straßenlärm, lautes Rufen 80 dB
großes Orchester, fortissimo 90 dB
eine über eine Brücke fahrender Eisenbahnzug 100 dB
Presslufthammer 110 dB
Propellerflugzeug in 10m Entfernung 120 dB
Düsenflugzeug beim Start / Schmerzgrenze 130 dB

Geht man von einem Wirkungsgrad eines Subwoofers von 93 dB/W/m aus, bedeutet dies folgendes: Sprich den Strich „ / “ als pro, also 93 Dezibel pro Watt pro Meter. 93dB „Lautstärke“ wird von einem Watt angelegter Leistung in einem Meter Abstand erzeugt. Dabei ist immer das Lautstärkeempfinden des Ohres bei tiefen Frequenzen zu beachten!

Für eine Lautstärkeverdoppelung benötigen wir die 10-fache! Verstärkerleistung.
Daran sieht man: Leistung ist nicht alles. Auch, oder gerade auf den Wirkungsgrad sollte geachtet werden. Man kann aber nicht sagen: Je höher der Wirkungsgrad desto besser auch der Lautsprecher. Wenn wenig Verstärkerleistung zur Verfügung steht, untersagt sich die Verwendung wirkungsgradschwacher Lautsprecher logischerweise von selbst. Ebenso relativiert sich bei der Anschaffung die Frage, ob die Endstufe mit 2 x 100 Watt oder die mit 2 x 110 Watt angeschafft werden soll. Ein Lautstärkeunterschied nachzuweisen ist bei diesen geringen Differenzen nur mit modernster Meßtechnik möglich. Erst ein 2dB-Unterschied kann von geübten Ohren wahrgenommen werden, sicher gelingt dies erst ab 3 dB. Wieso ist es möglich mit 500 Watt einen Schalldruck von 135 dB oder mehr zu messen? Oben gemessene Werte beziehen sich auf eine sogenannte Freifeldmessung, also ohne Gehäuse. Dieses kommt in der Praxis zusätzlich zur fahrzeugspezifischen Baßanhebung zum Tragen. Ein Auto mit einer Heckklappe wie zum Beispiel der Golf oder ähnliche, erreichen eine Baßanhebung von durchschnittlich 10dB.

Beispiele

verschiedene Mercedes-Limousinen 3dB
BMW 3er oder 5er 5dB
Renault Espace 6dB
VW Passat Kombi 8dB
Golf III 12dB
Honda Civic (älteres Modell) 18dB

Hinzu kommt noch die verschiedensten Gehäusebauformen mit Unterschieden bis zu 9dB.Jeder weitere Subwoofer erhöht den Schalldruck bei gleichbleibender Leistung um 3 dB.

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